Rohrverstopfung vorbeugen

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Die meisten Verstopfungen entstehen nicht plötzlich, sondern über Wochen. Mit ein paar Gewohnheiten bleiben Ihre Rohre länger frei.

Was nicht in den Abfluss gehört

  • Fett und Öl aus Pfanne und Fritteuse. Es wird im Rohr fest und bindet andere Reste. Lassen Sie es abkühlen und entsorgen Sie es im Restmüll.
  • Essensreste, auch Kaffeesatz und Reis.
  • Feuchttücher, Küchenpapier, Wattestäbchen, Hygieneartikel. Sie zerfallen nicht wie Toilettenpapier, auch wenn „spülbar“ auf der Packung steht.
  • Haare in Dusche und Waschbecken.
  • Katzenstreu, Baureste, Farben, Lösungsmittel.

Was hilft

  • Siebe in Spüle, Dusche und Badewanne fangen Haare und Reste auf. Leeren Sie sie regelmäßig.
  • Mit heißem Wasser nachspülen, nachdem Sie fettiges Geschirr gespült haben.
  • Siphon gelegentlich reinigen, vor allem unter dem Waschbecken im Bad.
  • Früh reagieren. Läuft Wasser langsamer ab oder gluckert es, lässt sich die Verstopfung meist noch selbst lösen. Wie das geht: Abfluss verstopft – was Sie selbst tun können

Für Hauseigentümer und Hausverwaltungen

Hausanschluss- und Grundleitungen altern unbemerkt. Wurzeln, Risse oder abgesackte Rohre zeigen sich oft erst durch wiederkehrende Verstopfungen. Eine Kamerainspektion durch einen Fachbetrieb zeigt den Zustand der Leitung, bevor ein größerer Schaden entsteht.

Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung. Bei Streit über eine Rechnung hilft eine Verbraucherberatungsstelle.

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